MULTI-AKTIENSTRATEGIEN MIT BIS ZU 30 AKTIEN

Das Anlageuniversum ist hier auf den HDAX erweitert. Ein und Ausstiege werden zusätzlich mit makroökonomischen und saisonalen Daten gesteuert. 

 

Die Aktienauswahl wird mit unterschiedlichen Momentum-Indikatoren definiert. Es entsteht eine etwas breitere Aktienauswahl, und es befinden sich mehr Aktien im Portfolio. Die Short-Strategie liefert äußerst selten ein Einstiegssignal und ist mit einem engen Stop ausgestattet. Nicht investiertes Kapital wurde mit dem Eonia Zinssatz verzinst (ca. Tagesgeldniveau).

Multi-System HDAX Aktien

Anlageuniversum ist hier der DAX, MDAX und der TECDAX. Es gibt die Möglichkeit bis zu 30 Aktien im Portfolio zu halten. 

 

Zusätzlich zur Momentumstrategie werden Ein- und Ausstiege über Bewertungskriterien wie Saisonalität, Inflation, Euro/USD und Zinsveränderungen, gesteuert. Die zu Grunde liegenden Kriterien sind bekannt, vielfach untersucht und orientieren sich nicht an der Charttechnik. Somit kann das System durch die unterschiedlichen Ansätze, die Ein- und Ausstiege zu verschiedenen Zeitpunkten vornehmen. Die Zeiträume mit 100% Kapitaleinsatz verringern sich. Es verringert sich nochmals das Gesamtrisiko des Depots. Über Stops und Trailingstops sollen Verluste begrenzt und Gewinne gesichert werden.

  

Das Verhältnis jährliche Rendite (geom.) zu max. Rückgang der gesamten Laufzeit (MAR-Ratio, eine Performance-Kennzahl, die das Risiko einer Anlage mit einschließt) zeigt sich hier nochmals verbessert (siehe Aufstellung unten). Kalkuliert wurde eine Spanne zw. An- und Verkauf (Spread) von 0,25%, 7 Euro Fixkosten sowie eine TER für ETFs von 1,5%.

 

 HDAX AKTIEN Kennzahlen seit 1995:

 

 HDAX AKTIEN im Benchmarkvergleich Dax

HDAX Aktien lower Risk 50

Nur 50% des Depots investiert in Aktien, somit wird das Risiko des Portfolios reduziert. 

 HDAX + 1/3 US AKTIEN

Eine weitere Variante investiert 1/3 in US Aktien.

 

Aktienuniversum sind hier die an der Frankfurter Börse gehandelten US-Werte. Diesem Backtest lagen keine Daten für die jeweils zu den Einstiegen an der Frankfurter Börse gehandelten Werte vor. Es wurde mit den Aktien die (Stand 01.10.2018) an der Frankfurter Börse gehandelt wurden, als Aktienpool auch für die vergangenen 8 Jahre gerechnet. Da aber immer auch Aktien hinzukommen oder auch wegfallen ist der Backtest systematisch nicht korrekt (bei allen anderen Systemen mit deutschen Aktien wurde dies immer berücksichtigt).

 

Deshalb auch nur eine Rückrechnung auf 8 Jahre, um nicht all zu große Abweichungen zu bekommen. Der Backtest soll eher Aufschluss geben, ob das System auch mit US-Aktien funktionieren kann. 

50 Jahre-Backtest:

Kapitalschutz und bessere Performance

In einem 50 Jahre umfassenden Backtest wurde das System auf den Dax-Index getestet. Die stärkeren MDAX-Werte und die Werte des Tecdax fehlen hier als Outperformer. Diese Index-Zusammensetzungen gibt es noch nicht so lange.

 

Dennoch ist eine ordentliche Outperformance zu erkennen. Es ist interessant zu sehen, dass innerhalb dieser 50 Jahre das Kapital vor ganz großen Rückschlägen geschützt war.

  

Zu sehen ist auch, dass in starken Aufwärts- oder Seitwärtsphasen die Performance hinterherhinken kann. Vor allem in den großen Krisen konnte das System den Dax weit hinter sich lassen.

 

 

Die hier abgebildeten Systeme haben von den starken Schwankungen (Dotcom-Blase, Finanzkrise, stark profitiert). Ergebnisse aus Backtest sind keine Garantie für die Zukunft. Die Erwartungshaltung sollte für die Zukunft reduziert werden. Ziel soll es sein den Dax langfristig zu schlagen und den Drawdown zu reduzieren.